Lieber Leser,

Sie sind auf diesen Bericht gestossen, weil Sie, so wie ich, von der perfekten Illusion in der Musikwiedergabe träumen. Sie sind ständig auf der Suche nach weiteren Verbesserungen Ihrer Musikkette und haben schon viel probiert und investiert.

Als ich 2013 in einem nahegelegenen Steinmetz Betrieb Schieferplatten zur Lösung von Resonanz- und Entkopplungsproblemen bei der Aufstellung meiner Lautsprecher in meinem kleinen, aber feinen Musikzimmer war, stand neben mir ein gewisser Herr Schlipper von Subbase Audio. Subbase Audio bezieht hier Vorprodukte für die Gerätebasen Echo LS und Composant S. Nach einem kurzen Gespräch befand ich, dass die von mir angestrebte simple Lösung mittels spaltrauer Schieferplatte mit direktem Kontakt zwischen Lautsprecher und Boden gut genug und vor allem preisgünstig sei.

Etwa 1 Jahr später sollte mein seit 10 Jahren nicht renoviertes Musikzimmer deutlich schöner eingerichtet werden. Das durchaus hervorragende Spider Rack stand wegen der allerseits sichtbaren wirren Verkabelungen vieler Komponenten wie CD Spieler, Plattenspieler, Phonovorverstärker, Vorstufe und zwei Endstufen (Digitalkomponenten nicht eingeschlossen) und damit verbundenen Aufstellungsproblemen auf den Kreuzstreben des Racks auf der Abschussliste. Aber was tun als Ersatz, der auch noch halbwegs erschwinglich sein sollte? Wieder taucht die Firma Subbase Audio auf: Diesmal bin ich zu Besuch bei Herrn Schlipper und bestaune den Prototypen des Shambala Lowboards – optisch wie akustisch ein Leckerbissen. Alles klingt irgendwie richtig: Die Aufstellung der Musiker im Raum, die Homogenität der gesamten Abbildung, der Fluss in der Musik. Eine Gegenprobe in meiner heimischen, durchaus veritablen Kette (wahlweise eine Transistorkette von Brinkmann oder eine Vollröhrenkette von Brocksieper) enttäuscht mich. Hier muss was passieren. Es vergehen weitere Monate und ich ringe mich durch, das Shambala Lowboard zu ordern, quasi als mein Weihnachtsgeschenk an mich.

Bei der Lieferung ist Herr Schlipper persönlich zugegen und baut alles akribisch auf, verlegt Kabel neu, positioniert die Lautsprecher millimetergenau (ja, und er justiert die Schrauben der Lautsprecherchassis mit einem fein ausgeklügeltem Drehmoment). Die Sonne geht auf: Das Lowboard sieht umwerfend aus, meine Frau ist begeistert und viel wichtiger: Wir trauen unseren Ohren nicht, die Musik fängt an zu fließen.

Ohne Nachfrage bringt Herr Schlipper noch ein paar Echo LS Testbasen samt Ebony LS Füssen mit, die unter meinen geliebten Brocksieper Arabeske Lautsprechern für Entkopplung vom Steinboden sorgen sollen. Meine Vorstufe wird auf eine Composant S Basis mit eingebauter HMS Silenzio EMV-Absorptionseinheit gebettet. Es sieht schick aus, keine Frage. Aber hat dieser „Voodookram“ auch einen positiven Einfluss auf die Ohren? Ich bin verblüfft über den Zugewinn an Rauminformation, Detailauflösung, Abbildungsschärfe und insgesamt der Durchhörbarkeit meiner immer wieder genutzten Lieblings CDs und Vinylplatten. Nach einigen Stunden geduldiger Abstimmung lässt Herr Schlipper leihweise die Basen zurück. Ich höre tagelang durch meine Musiksammlung und fühle mich irgendwie im Audionirvana, sowohl akustisch als auch optisch. So wollte ich immer Musik hören – trotz meiner Vermutung, dass ich einem Voodoozauber anheim gefallen bin. Ich bin schliesslich Elektrotechnik-Ingenieur und muss alles rein logisch und physikalisch erklären können. Und das, was Herr Schlipper als Erklärung liefert, hört sich in Teilen etwas esoterisch an, lässt mich skeptisch zurück.

Einige Wochen später holt Herr Schlipper die Testbasen wieder ab: Was für eine Ernüchterung – die Musikdarbietung verliert wieder an Tiefe, klingt topfig und der Fluss ist irgendwie eingeschränkt. Eine psychoakustische Täuschung? Also wieder alle Lieblingsstücke durchhören: Die Entscheidung ist gefallen, ob Voodoo oder nicht, ich will die Basen haben – schnell. So sind dann die Echo LS, Ebony LS und Composant S bei mir dauerhaft eingezogen. Mein Brinkmann Bardo ist derweil von der vielerorts angepriesenen HRS Basis auf eine Composant S umgezogen und erfreut sich eines deutlich entschlackten und noch präziseren Klangs. Ich bin glücklich, auch wenn mein Bankberater meint, ich sollte doch etwas mehr auf die Balance zwischen Einahmen und Ausgaben achten. Ich kontere und sage: zum ersten Mal bin ich rundum mit meiner Musikkette zufrieden, das spart langfristig viel Tauscherei von elektrischen Komponenten. Ich erhebe die Subbase Produkte in den Komponentenstatus.

Liebe Suchende, ich kann Subbase Produkte empfehlen, wenn es darum geht, das gesamte Potential aus den uns allen lieb gewonnenen Ketten herauszuholen. Ich stimme auch den von anderen Subbase Audio Kunden gemachten Beobachtungen zu. Dies konnte ich für mich persönlich nachvollziehen. Für mich hat sich die Reise gelohnt. Zugegeben, es wird immer die Frage bleiben, wieviel man(n) in die Aufstellung seiner Anlage versus der (elektronischen) Komponenten investieren will. Mein Gesamtergebnis ist jedenfalls traumhaft: Harry Belafonte steht auf der Bühne in der Carnegie Hall und meine Frau und ich versinken in der Illusion dabei zu sein – live in 1959. Doch Voodoo?

Epilog: Ich habe das Glück, dass die Firma Subbase Audio quasi „um die Ecke“ sitzt. Somit haben weitere Besuche von Herrn Schlipper stattgefunden und meine Anlage darf als Testkandidat von Raumakustik Elementen, Refine NF-Kabeln, der neuen Schallplattenklemme fungieren. Man(n) darf gespannt sein…

PGI aus Meerbusch